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	<title>Friesen-Welt &#187; Giftpflanzen</title>
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	<description>Friesenpferde - Die schwarzen Perlen Frieslands</description>
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		<title>Welche Pflanzen sind f&#252;r Pferde giftig?</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 10:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Giftpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdekrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Pferde und Giftpflanzen ist ein Thema das man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Daher ist es wichtig das man auch selbst etwas &#252;ber die Botanik Bescheid wei&#223;.]]></description>
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<p><strong>Pferde</strong> haben einen Instinkt f&#252;r <strong>Giftige Pflanzen</strong>. Sie meiden diese daher schon Instiktiv. Bekommt ein <strong>Pferd</strong> jedoch zu wenig <strong>Raufutter</strong> oder wird unter streng kontrollierter in<strong> Einzelhaltung</strong> gehalten, so verliert es gerade diesen, so wichtigen Instinkt.</p>
<p>Viele <strong>Giftpflanzen</strong> verlieren durch Trocknung ihre giftige Wirkung, andere jedoch nicht. Die g&#228;ngigsten <strong>Giftpflanzen</strong> haben wir hier versucht f&#252;r Euch auf zu f&#252;hren.</p>
<p><img style="margin-left: 5px;" title="Scharfer Hahnenfu&#223;" src="http://www.friesen-welt.de/wp-content/uploads/giftpflanzen/scharfer-hahnenfuss.jpg" alt="Scharfer Hahnenfu&#223;" align="right" />- Scharfer Hahnenfu&#223; die Pflanzen ist im Sprachgebrauch auch als Butterblume bekannt. Der scharf schmeckenden Giftstoff Protoanemonin wird daher von Pferden gemieden. Auf beweideten Wiesen bleibt der Scharfe Hahnenfu&#223; daher stehen. Werden gro&#223;e Mengen des Hahnenfu&#223;es im Gras an Pferde verf&#252;ttert, kann es bei diesen zu Vergiftungen kommen. Im Heu dagegen, verliert sich durch den Trocknungsvorgang, der giftige und scharf schmeckende Stoff Protoanemonin.</p>
<p><img style="margin-right: 5px;" title="Eibe" src="http://www.friesen-welt.de/wp-content/uploads/giftpflanzen/eibe.jpg" alt="Eibe" align="left" />- <strong>Europ&#228;ische Eibe</strong> (<em>Taxus baccata</em>), auch <strong>Gemeine Eibe</strong> oder nur <strong>Eibe </strong>genannt<strong>.</strong> Gerade Pferde sind  in dieser Beziehung was diese Planze betrifft besonders gef&#228;hrdet. Bei Pferden kann schon der Verzehr von 100 bis 200 Gramm Eibennadeln zum Tode f&#252;hren. Die Giftstoffe sind bei der Eibe in Rinde, Holz, Nadeln und  Samen enthalten. Die Giftstoffe der Eibe werden als Taxine oder Taxan-Derivate (Diterpene) bezeichnet .</p>
<p><img style="margin-left: 5px;" title="Tollkirsche" src="http://www.friesen-welt.de/wp-content/uploads/giftpflanzen/tollkirsche.jpg" alt="Tollkirsche" align="right" />- Tollkirsche  geh&#246;rt zu den gef&#228;hrlichsten Giftpflanzen und f&#252;hrt sehr h&#228;ufig zum Tod des Pferdes. F&#252;r Pferde ist die Tollkirsche stark giftig, 200 &#8211; 300g der Bl&#228;tter oder 100g der Wurzel sind f&#252;r sie t&#246;dlich.</p>
<p><img style="margin-right: 5px;" title="Fingerhut" src="http://www.friesen-welt.de/wp-content/uploads/giftpflanzen/fingerhut.jpg" alt="Fingerhut" align="left" />- Die Bl&#228;tter des Fingerhuts sind im getrocknet Zustand t&#246;dlich. Ansonsten kann das Kraut die Schleimh&#228;ute reizen und zu Herzrhythmusst&#246;rungen f&#252;hren. Die Pflanze ist hochgradig giftig, bereits der Verzehr von 2-3 Fingerhutbl&#228;ttern kann t&#246;dlich enden. Aufgrund des bitteren Geschmacks kommt es allerdings selten dazu.</p>
<p><img style="margin-left: 5px;" title="Liguster" src="http://www.friesen-welt.de/wp-content/uploads/giftpflanzen/liguster.jpg" alt="Liguster" align="right" />- Liguster  wirkt toxisch Alle Pflanzenteile sind gering giftig. In Bl&#228;ttern und Rinde befinden sich Bitterstoffe, Gerbstoffe und Harze. Der in den Beeren vorhandene Giftstoff ist noch nicht genauer definiert. Einer der Wirkstoffe ist Ligsterosid. Eine kritische Dosis ist nicht bekannt. Bis zu 5 Beeren werden in der Regel problemlos vertragen.</p>
<p><img style="margin-right: 5px;" title="Buchs" src="http://www.friesen-welt.de/wp-content/uploads/giftpflanzen/buchs.jpg" alt="Buchs" align="left" />- Buchs w&#228;chst sehr h&#228;ufig als Hecke und gilt bereits bei einer Dosis von 750 g. als t&#246;dlich Der Buchsbaum enth&#228;lt rund 70 Alkaloide, darunter Cyclobuxin D. Bl&#228;tter und Rinde weisen einen Gesamtalkaloidgehalt von 3% auf. Die LD50 beim Hund f&#252;r Cyclobuxin D liegt bei 0,1 mg je kg K&#246;rpergewicht bei oraler Aufnahme. Der Buchsbaum ist somit in allen Teilen giftig und besonders die Bl&#228;tter enthalten hochgiftige Alkaloide.</p>
<p><img style="margin-left: 5px;" title="Goldregen" src="http://www.friesen-welt.de/wp-content/uploads/giftpflanzen/goldregen.jpg" alt="Goldregen" align="right" />- Goldregen  oder auch Gemeiner Goldregen genannt kann entweder als Strauch oder Baum in der Natur vorkommen. Giftig vom Goldregen sind neben den Bl&#252;ten auch Samen und Wurzeln.</p>
<p>Symptome sind:</p>
<blockquote><p>-Koliken<br />
-Kr&#228;mpfe<br />
-Tod</p>
</blockquote>
<p><img style="margin-right: 5px;" title="Pfaffenh&#252;tchen" src="http://www.friesen-welt.de/wp-content/uploads/giftpflanzen/pfaffenhuetchen.jpg" alt="Pfaffenh&#252;tchen" align="left" />- Pfaffenh&#252;tchen  wird es in der Umgangs Sprache genannt. Euonymus europaeus so der medizinische Ausdruck zu deutsch Gew&#246;hnlicher Spindelstrauch. Beim Pfaffenh&#252;tchen sind alle Pflanzenteile giftig vor allen die Samen der Pflanze-</p>
<p>Symptome:</p>
<blockquote><p>- Durchfall<br />
- Kr&#228;mpfe</p>
</blockquote>
<p><img style="margin-left: 5px;" title="Stechapfel" src="http://www.friesen-welt.de/wp-content/uploads/giftpflanzen/stechapfel.jpg" alt="Stechapfel" align="right" />- Stechapfel zu dieser Pflanze gibt es nur eins zu sagen. Die Pflanze ist in allen ihren Teilen stark giftig, vor allem durch die in der Pflanze enthaltenen Alkaloide. Doch vielmehr interessierte man sich beim Stechapfel f&#252;r seine hochgiftigen Inhaltsstoffe eben die Alkaloide. Schon fr&#252;h in der Geschichte begann man diese zu nutzen. So wurden beispielsweise Pferde mit Stechapfel eingerieben um damit Bremsen von ihnen fern zu halten.<br />
Symptome:</p>
<blockquote><p>- Unruhe<br />
- Sch&#252;ttelkr&#228;mpfe<br />
- L&#228;hmung<br />
-Schl&#228;frigkeit und/oder Halluzinationen</p>
</blockquote>
<p><img style="margin-right: 5px;" title="Thuja" src="http://www.friesen-welt.de/wp-content/uploads/giftpflanzen/thuja.jpg" alt="Thuja" align="left" />-Thuja gerne auch als Lebensbaum genannt. Doch dem Namen darf man sinngem&#228;&#223; nicht trauen. Denn an dieser Pflanze sind Holz, Zapfen und vor allem die Zweigspitzen giftig. Sollte es zum Verzehr giftiger Pflanzenbestandteile kommen kann es zu Schleimhautreizungen, zu  Magen-Darm-Beschwerden mit Kolik, &#220;belkeit, Brechreiz, Bl&#228;hungen und Durchfall  kommen. Alles im allem, ist die Pflanze von der <a title="Thuja - Lebensbaum" href="http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/lebensbaum.html" target="_blank">Giftinformationszentrale Bonn</a> als giftig eingestuft worden.</p>
<p><img style="margin-left: 5px;" title="Scheinakazie" src="http://www.friesen-welt.de/wp-content/uploads/giftpflanzen/scheinakazie.jpg" alt="Scheinakazie" align="right" />-<strong>Scheinakazie</strong> auch als <strong>Robinie</strong> bezeichnet hat vor allem eine giftige Rinde. Es gibt zwar Nachweise in der <a title="Die Scheinakatzie" href="http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/robinie.html" target="_blank">Literatur</a> das ab dem Verzehr von 5 Samen Krankheitszeichen auftreten k&#246;nnen. Man sagt den Bl&#252;ten der <strong>Scheinakazie</strong> z. B. keine <strong>Giftigkeit</strong> nach. Aus der Literatur sind jedoch leider auch Todesf&#228;lle bei Tieren bekannt. Sollte dennoch Nachgewiesen werden das Pflanzenteile Verzehrt worden sind.  Sollte jedoch vorsichtshalber mit Erste Hilfe Ma&#223;nahmen begonnen werden. Es wird empfohlen viel Wasser dem  K&#246;rper zu zu f&#252;hren. Weiter sollte auch mit einer <strong>Giftentfernung</strong> und Kohlegabe beginnen.</p>
<p>Symptome:</p>
<blockquote><p>-Koliken<br />
-Krampfanf&#228;llen<br />
-L&#228;hmungen</p>
</blockquote>
<p><span style="color: #ff0000;"> Sollte es jedoch zum Verzehr von irgendeiner der oben genannten Pflanzen kommen, so ist es kein Fehler den Tierarzt zu verst&#228;ndigen und zu seinem Tier zu rufen!</span></p>
<p>In der Zwischenzeit darf das <strong>Pferd</strong> weder fressen noch trinken. Die Behandlung richtet sich ausschlie&#223;lich danach wie und welche Symptome auftreten.</p>
<p>Sehr hilfreich ist es, dem Tierarzt die <strong>Giftpflanzen</strong> zu nennen bzw. mit zu bringen, welches das <strong>Pferd</strong> gefressen hat! Dies hilft dem Tierarzt eine gezielte Diagnose wie auch Behandlung zu gew&#228;hrleisten.</p>
<p>Wer hier noch die eine oder andere <strong>Giftpflanze</strong> kennt, die wir hier nicht erw&#228;hnt haben, lasst es uns wissen. Entweder als Kommentar  oder als eigenst&#228;ndiger Bericht. Ist beides Willkommen.</p>
<h6>Alle Bilder wurde unter der <a class="extiw" title="de:GNU-Lizenz_f&#252;r_freie_Dokumentation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU-Lizenz_f%C3%BCr_freie_Dokumentation" target="blank">GNU-Lizenz f&#252;r freie Dokumentation</a> ver&#246;ffentlicht.</h6>
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